Stillprobleme, Stillzeit
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Stillen & Zufüttern – Stillfreundlich Zufüttern wie geht das?

stillfreundlich zufüttern

Stillen ist eine tolle Möglichkeit, dein Baby zu ernähren. Doch manchmal kommen Stillprobleme auf. Die Milch der Stillmahlzeiten reicht nicht. Dann braucht es Wege, um stillfreundlich zufüttern zu können.

In der Stillberatung begleite ich die unterschiedlichsten Zufütter-Situationen.

4 typische Gründe, warum das Zufüttern begonnen wurde sind

  • bei Unruhe & Hunger beim Baby, vor allem in den Abendstunden oder nach einer Stillmahlzeit
  • durch Empfehlung in den ersten Tagen und der Folge, dass das Stillen auch weiterhin nicht ausreicht
  • wegen einer zu hohen Gewichtsabnahme in den ersten Lebenstagen oder bei Krankheit
  • wegen einer zu geringen Gewichtszunahme ab dem 3. – 5. Lebenstag oder auch Wochen und Monate später

Das Anliegen vieler Mamas, die ich begleite ist dann ganz unterschiedlich. Es reicht von dem Wunsch die Zwiemilch-Ernährung bewusst und bedürfnisorientiert zu gestalten, bis hin zum Wunsch wieder zum vollen Stillen zu kommen.

In der Stillberatung ist einer der wichtigsten Bausteine auf diesem Weg das Stillen und Zufüttern stillfreundlich zu gestalten.

*Im Verlauf dieser Zusammenfassung nenne und zeige ich einige Hilfsmittel von verschiedensten Firmen. Die verlinkten Bilder nutzen hierbei Affiliate-Links von Amazon, was bedeutet, dass ich eine anteilige Provision erhalte, wenn du dort einkaufst. Die Links sollen dir die langwierige Produktrecherche ersparen. Nicht alle Produkte bzw. Firmen sind WHO-kodexkonform – die Nutzung von Stillhilfsmitteln sollte immer gut überdacht und gut begleitet sein.
Bitte fühle dich ganz frei, die Produkte bei dir vor Ort oder über andere Shops zu erwerben!

Warum sollten Stillen und Zufüttern „stillfreundlich“ gestaltet werden?

Die Bedeutung der Ernährung eines Babys ist klar: sie soll satt machen.

Und Babys sind clevere Individuen. Ihre Körperintelligenz zeigt ihnen, wie sie besonders „sicher“ überleben können.

Deshalb beobachten wir viele Babys, die bei der Kombination aus dem Saugen an der Flasche und Stillen innerhalb von wenigen Tagen, Wochen oder Monaten eine Variante bevorzugen. Das kann das Stillen sein. Häufig ist das jedoch das Fläschchen.

Der Grund liegt auf der Hand: die Milch fließt häufig reichlich und vor allem auch sofort – ohne auf einen Milchspendereflex warten zu müssen.

GENUG MILCH FÜR DEIN BABY?

Behalte den Überblick mit der praktischen Beobachtungstabelle.

  • Wähle die Spalte mit dem Alter deines kleinen Schatzes
  • Checke alle wichtigen Parameter und du weißt sofort, ob du genug Milch für dein Baby hast.

Das Zuwenden zur Flasche fällt in unserer Gesellschaft nicht immer auf, denn wie gesagt – manchmal vergehen auch Wochen oder Monate. Da viele Mamas mit 4-6 Monaten nicht mehr oder nicht mehr ausschließlich stillen, fällt das im vertrauten Bild nicht weiter auf.

Was genau ist anders, wenn Stillen und Zufüttern „stillfreundlich“ angewendet werden

Beim „stillfreundlichen“ Zufüttern wird darauf geachtet, dass das Stillen unterstützt und bei Stillproblemen nicht zusätzlich gefährdet wird.

Worauf du beim stillfreundlichen zufüttern achten kannst

Die Mahlzeitenmengen sollten genauso klein sein, wie das beim Stillen der Fall ist.

In den ersten Tagen ist der Magen noch ganz klein und nicht dehnbar. Auch der Stoffwechsel ist in den vergangenen 9 Monaten eine 24-Dauer-Versorgung gewöhnt gewesen. All das darf sich langsam umstellen – so wie sich die kleinen Trinkmengen auch erst langsam im Verlauf der ersten 10 Tage vervielfachen.

Die Trinkmenge pro Mahlzeit entspricht in den ersten Stunden 1-2 ml, im Verlauf der ersten 3 Lebenstage 3-5 ml pro Stillen.

Wenn du überlegst wie viel das ist, dann kommt das Volumen einer Himbeere oder einer kleinen Kirsche etwa an 5 ml – also einer großen Mahlzeit.

Welche Flüssigkeiten sich zum Zufüttern eignen

Die WHO macht gibt uns hier eine ganz klare Leitlinie für die Ernährungsempfehlungen in den ersten Tagen. Auch wenn sie uns in unserer gesellschaftlichen Tradition eher unüblich erscheinen mag.

  1. Muttermilch – gestillt
  2. Muttermilch – handentleert oder abgepumpt
  3. Frauenmilch einer Spenderin
  4. Formulanahrung

Andere Flüssigkeiten wie abgekochtes Wasser, Tee, Glucose 5%, Maltodextrin, Primergen, NE… werden den Ernährungsbedürfnissen eines neugeborenen Babys, sowie eines Babys in der Vollstillzeit nicht gerecht.

In Deutschland ist unter der Formulanahrung – gekenntzeichnet als Pre oder Pre HA – zu wählen. Sie wird aus Kuhmilch hergestellt und in der Zusammensetzung so angepasst, dass die Nährwerte annähernd mit der von Muttermilch übereinstimmen.

Quelle / Copyright 2007 Cecily Heslett, Sheri Hedberg, Haley Rumble

Welche Methoden gibt es um das Zufüttern stillfreundlich anzuwenden?

Die übliche und verbreitete Art des Fütterns mit der Flasche hat diverse Nachteile.

Das Zufüttern geschieht meist in größeren Mengen als üblich – was den Abstand zwischen den Mahlzeiten zusätzlich bzw. unnatürlich vergrößert und den Stillbeziehungsaufbau erschwert.

Viele Flaschensauger haben ein Trinkloch, welches die Nahrung nicht ausreichend zurück hält.

Die Saugtechnik ist an allen zur Verfügung stillenden Flaschenmodellen deutlich anders als an der Brust – auch wenn inzwischen eine Vielzahl an Herstellern auf eine breite Lippenauflagefläche achtet und verschiedenste neuartige Techniken testet. Dem Versprechen einiger Hersteller kann hierbei – so zeigt die Erfahrung vieler Stillberaterinnen – keinen Glauben geschenkt werden.

Grundsätzlich kann es bei jeder Art von Sauger und zu jedem Zeitpunkt in der Stillzeit zu Wechselschwierigkeiten kommen. Diese können mit einer feinfühligen Herangehensweise wieder behoben werden und deutlich leichter, je später in der Stillbeziehung dies zum „Thema“ geworden ist.

Wenn du also bereits mit Fläschchen und Sauger arbeitest, habe ich im Fazit noch eine Möglichkeit für dich – stehst du vor der Entscheidung, wie du jetzt weiter machst, so interessieren dich sicher folgende Alternativen.

Stillen und Zufüttern mit dem Löffel – Löffelfütterung

Gerade am 1. Tag, wenn dein Baby noch ganz kleine Mahlzeiten trinkt, die eher Tropfen entsprechen als Schlucken – eignet sich der Löffel ganz besonders gut.

Auch am 2. und 3. Lebenstag ist der Löffel ein tolles Fütterwerkzeug.

Der Vorteil: du kannst dein eigenes Kolostrum direkt auf den Löffel entleeren und deinem Baby auch dann einflösen, wenn es eigentlich noch im Halbschlaf ist.

Das kann helfen, wenn die Schlafphasen 4 Stunden überschreiten und gehört zu den liebevollen Varianten des „Aufweckens“ für eine Mahlzeit. Viele Babys nehmen nach ein paar Tropfen Kolostrum vom Löffel sehr gerne das Angebot einer Stillmahlzeit direkt an der Brust an.

Das Löffelfüttern mit Kolostrum ist ebenso nützlich, wenn du einen Schwangerschaftsdiabetes hattest oder du vom Pflegepersonal darauf aufmerksam gemacht wirst, dass dein Baby einen etwas niedrigen Blutzucker hat. Häufige, kleine Mahlzeiten stabilisieren die Situation dabei am Besten.

Stillen und Zufüttern mit dem Becher – Becherfütterung

Das Füttern mit dem Becher ist wirklich sehr schnell zu erlernen.

Dein Baby hat dabei ein hohes Potential seine selbstbestimmte Nahrungsaufnahme zu steuern.

Wichtig ist dabei, dass dein Baby eine aufrechte Haltung hat. Manche Babys nehmen bei der Becherfütterung kleine Schlucke zu sich. Manche steuern die Becherbewegung, indem sie mit der Zunge an der Becheraußenseite entlangschlecken, andere schlechen die Milch direkt mit der Zunge aus dem Becherchen.

Viele Wochenbettstationen haben kleine Trinkbecherchen zur Verfügung – es lohnt sich danach zu fragen, wenn es nicht angeboten wird.

Mengen von bis zu 20 ml pro Portion können so sehr leicht gefüttert werden! Auch größere Mengen sind möglich, indem man das Becherchen erneut aufüllt.

Für zu Hause ist die Auswahl der Becherchen groß. Vom Handling angenehm sind auch kleine sehr dickwandige Schnapsglässer („Stamberl“), wenn sie eine abgerundete Kante haben.

Trinkbecher & Easycup

Ebenso geeignet sind Trinkbecherchen aus Kunststoff – „Mess-Trinkbecher“ von Medela oder „Easycup“ von Ardo.

Da die Firma Ardo kodexkonform arbeitet, vertreibt Sie dieses Trinkbecherchen ausschließlich über Fachpersonal und auf Nachfrage.

Der Easycup hat eine gerade Form und einen passenden Deckel.

 

Camocup & Doidycup

Es kann aber auch sein, dass du lieber einen größeren Becher in der Hand hälstst.

Wenn du selbst mit dem Halten eines so kleinen Becherchens schwer zurecht kommst, dann gibt es auch größere Alternativen. Die zugefütterten Mengen sollen deshalb dennoch nicht unbegründet gesteigert werden! Babygerechte Portionen können in einem großen Gefäß nämlich schnell wenig aussehen.

Ein weiterer Nachteil großer Becher ist, dass manche Babys es sehr unheimlich finden, wenn sie ihn vor Mund & einem großen Teil des Gesichtes haben.

Softcup

Von der Optik etwas „flaschenähnlicher“ aber von der Funktionsweise wie ein Becherchen ist der Softcup. Durch den Behälter können hiermit auch größere Mengen gefüttert werden.

Alle „brustfernen“ Zufüttervarianten haben dabei den Nachteil, dass die Trinktechnik nicht der an der Brust entspricht. Die Milchbildung wird nicht aktiv stimuliert und all die weiteren Benefits des Stillens, der natürliche Ablauf des Saugens und der Hautkontakt kommen nicht zum Einsatz.

Bei der Wahl der Zufüttertvariante ist dabei stets darauf zu achten, gut das Ziel des Zufütterns und seine Bedeutung im Blick zu haben.

Stillen und Zufüttern an der Brust – mit dem Brusternährungsset

Ohne große Irritation für das Stillen ist das Zufüttern mit dem sogenannten Brusternährungsset (BES) möglich.

Hintergrund ist die Idee zu ermöglichen, dass dein Baby keinen Switch zwischen verschiedenen Nahrungsquellen braucht. Weder Saugtechnik noch Milchflussgeschwindigkeit sind dabei mit verschiedenen Milchquellen verknüpft.

Brusternährungsset (BES / Lact-aid)

Das Brusternährungsset ist eine Konstruktion aus einem Milchbehälter und 2 Schläuchen.

Ich empfehle den Mamas in meiner Beratung immer sich bei der Erstanschaffung nicht am günstigsten oder regionalsten Anbieter zu orientieren, sondern sich ein Starter-Set aus Brusternährungsset, Eltern-Info und einem „Haken“ hier auf dieser Website anzufordern.

Hintergrund dieser Empfehlung ist, dass eine fundierte Anleitung für das Brusternährungsset dringend notwendig ist. Sonst kommt es ganz schnell zu Anwendungsfrust! Das BES soll euch aber nicht frustrieren, sondern helfen.

Die Standardanleitung ist dabei leider nicht ausreichend.

Die Elterninfo hilft viele technische Tricks zu kennen und das auch dann, wenn die Stillberaterin gerade einmal nicht erreichbar ist!

Sonde & Spritze oder Gefäß

Es gibt verschiedene Techniken, ein Brusternährungsset mit Hilfe gesammelter Materialien selbst zu „bauen“.

Dabei ist immer auf die gleiche große Sorgfalt bei der Auswahl von Hygiene und der Materialien zu achten, wie bei vorgefertigtem Material.

In der Klinik oder Kinderklinik, kann es sein, dass aufgrund der Hygienerichtlinien nur Alternativen aus Einmalmaterialien zum Einsatz kommen können – hier kommt der DIY-Version vom Brusternährungsset eine besondere Bedeutung zu!

Als Schläuchlein eignet sich im Eigenbau die „Ernährungssonde ERN Sonde Luer 38cm“. Sowohl für die Klinik, als auch für die Apotheke ist die PZN notwendig: PZN 2197142 – darüber hinaus gibt es auch andere „passende“ Schläuche unter ander

Ergänzend dazu kommen dann als Milchbehälter entweder sterile Spritzen ohne Kanüle zum Einsatz. 10-ml-Spritzen liegen (vollständig aufgezogen) dabei meist sehr bequem in der Handinnenfläche und die Dosierung der Milch lässt sich gut steuern. Größere und kleinere Hände können auf 5-ml bzw. 20-ml-Spritzen ausweichen.
Beim Zufüttern von mehr als einem Spritzenvolumen können mehrere Spritzen vorbereitet und zeitsparend umgesteckt werden.

Ebenfalls als Gefäß für die Milch kann ein üblicher Flaschenbehälter genutzt werden. Hierbei ist noch mehr darauf zu achten, dass eine besonders gute Hygiene vorherrscht, da der Außenbereich der Ernährungssonde in den Fingern gehalten wird. Somit kommen leichter Keime in die Milch und können sich dort vermehren.

Fingerfeeder

Er sieht aus wie eine Spritze, tatsächlich ist der sogenannte Fingerfeeder vor allem der weiche, dünn zulaufende Aufsatz für eine Spritze.

Fingerfeeding als „Technik“ kommt inzwischen nur noch bei Babys zum Einsatz, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt gekommen sind und die körpernah gefüttert werden. Für gesunde Neugeborene beinhaltet die Technik die meisten Nachteile der Flaschenfütterung.

Das Utensil – der Fingerfeeder selbst – kann darüber hinaus für das zufüttern kleiner Mengen an der Brust (etwa bis 20 ml) sehr gut genutzt werden. Gerade in den ersten Tagen in der Klinik, ist dies ein wunderbarer Weg, um einen holperigen Stillbeginn stillorientiert zu unterstützen.

Viele der vorgestellten Materialien findet ihr auch in diesem Onlineshop.

Klappt das immer?

Ich habe viele Eltern dabei begleitet zu erlernen, wie sie Pulvernahrung anrühren. Ein paar Mal gemacht ist das nicht schwer – ebenso wie das füttern.

Was ist, wenn das Zufüttern auf diese Weise nicht gleich klappt

Für alle vorgestellten Arten des Zufütterns braucht es eine Anleitung und eine kleine Lernkurve. Und: es gibt ja auch noch eine wunderbare Auswahl!

Sollte es nicht gleich klappen, dann lass es dir nochmal von einer anderen Person erklären, die geübt darin ist.

  1. Vormachen – Lass es dir zeigen
  2. Erklären – Lass es dir alles erklären auf was du achten kannst
  3. Nachmachen – Mach es selbst, während dir jemand hilft
  4. Üben – Übung macht den Meister, nutze jede Gelegenheit auch wenns mal schwer fällt.

Was ist, wenn das Gewicht zu niedrig ist und du zum Zufüttern gedrängt wirst

Noch immer agieren Fachkräfte mancher medizinischer Bereiche sehr bestimmend.

Oft scheint es im ersten Moment so, als wäre das „angeordnete“ Zufüttern alternativlos.

Natürlich ist es NICHT sinnvoll grundsätzlich jedes Zufüttern abzulehnen und die Gesundheit des Babys zu riskieren. Aber Zufüttern ist keine Erste-Hilfe-Maßnahme!

Das bedeutet, du darfst hinterfragen!

  • Warum wurde dir nicht schon bei 7% Gewichtsabnahme Hilfe zur Verbesserung des Stillmanagements zuteil?
  • Warum wurde nicht besser auf die Ausscheidung des Mekoniums geachtet, um einer Gelbsucht vorzubeugen?
  • Warum wurdest du noch nicht zur Kolostrumentleerung angeleitet und erst in der Akutsituation mit dem Zufüttern körperfremder Nahrung konfrontiert?
  • Warum werden dir keine alternativen Füttermethoden angeboten?

Und: natürlich darfst du eine 2. Meinung einholen von jemandem, der sowohl die unmittelbare Versorgung deines Babys im Auge hat, als auch die langfristige Gesundheit.

Es gibt Zufüttermethoden, welche das Stillen weniger gefährden als andere

Warum das Stillen weniger „gefährdet“ wird, wenn auf das Fläschchen verzichtet wird, liegt auf der Hand.

Die zugefütterten Trinkmengen lassen sich deutlich besser dosieren und entsprechen eher der natürlichen Mengenaufnahme pro Mahlzeit.

Wird das Zufüttern direkt an der Brust praktiziert, assoziiert dein Baby weiterhin die Brust als einzige Nahrungsquelle. Außerdem wird während dem Zufüttern deine Milchbildung weiter stimuliert.

Wenn das Zufüttern aus medizinischen Gründen notwendig wird – also weil dein Baby unzureichend zunimmt – solltest du dir eine IBCLC-Stillberaterin an die Seite nehmen. Mit ihr kannst du die Ursachen für die zu langsame Gewichtsentwicklung, die Müdigkeit, scheinbare Zufriedenheit oder auch den großen Hunger und die große Unzufriedenheit deines Babys herausfinden.

Hast du schon damit angefangen mit dem Fläschchen zuzufüttern und möchtest du eure Situation schon vorab eines ersten Beratungstermins in eine gute Richtung lernen? Oder kannst du dir nicht vorstellen, auf das Fläschchen zu verzichten?

Oft hilft es einen Schritt nach dem anderen zu machen. Du kannst damit beginnen das sogenannte „paced bottle feeding“ zu nutzen. Diese sehr bewusste Vorgehen beim Füttern hilft jedem Baby, welches mit der Flasche (teil)-ernährt wird, in einen ruhigeren Mahlzeitenrhythmus zu finden.

Möchtest du mir dein Anliegen schildern, um dir helfen zu lassen? Dann schreib mir einfach hier über das Kontaktfeld.

Eigene Erfahrungen mit alternativen Zufüttermöglichkeiten und andere Kommentare teile gerne unten auf der Seite in der Kommentarbox.

Ich wünsch dir und deinem Baby bis dahin alles Liebe,
~Tabea

 

 

Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin

Ich helfe dir bei Stillproblemen und Fragen im Leben mit deinem Baby. Weinen, Verwöhnen, Bedürfnisse, Schlafen, Beikost und bis hin zum Abstillen. Oder auch zum Weiterstillen in einer Folgeschwangerschaft. Alles hat seinen Raum.
Im Blog findest du dazu viele Gedanken und Anregungen - individuelle Beratungen finden per Videochat & Hausbesuch statt.
Schön, dass du da bist.

2 Kommentare

  1. hupe sagt

    Ich finde es traurig. Das man Mamas die stillprobleme haben nicht kostenlos hilft. Sondern nur wenn sie genug Geld bezahlen können für ne stillberatung. Was machen dann die hartz 4 Empfänger? Das sind die ersten die wegen mangelnder unterstutzung zur Formula nahrung greifen. Es sollten alle Mütter kostenlos beim stillen unterstützt werden die das wollen. Damit ein Geschäft zu machen finde ich nicht in Ordnung. Jede frau hat das Recht auf Hilfe. Nicht nur diejenigen die genug Geld haben und es sich leisten können. Einfach nur megaunfahr.

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Hallo.

      Sorry für die späte Antwort, deinen Kommentar hatte ich heute erst im Spamfilter entdeckt. (Die liebe Technik).

      1. Die meisten Formen der Stillberatung SIND kostenfrei –> http://mama-baby-vision.de/richtige-stillberatung-finden/
      2. Habe ich auch schon mit alleinerziehenden Mamas die von Hartz 4 Bezug lebten zusammengearbeitet und individuelle
      3. Sind alle Inhalte hier in der Website kostenfrei verfügbar und häufig zu weiteren, hochwertigen Anleitungen zur Selbsthilfe verlinkt

      Daher kann ich die Kritik (die ja mir und anderen beruflich tätigen Stillberaterinnen gilt) nicht ganz annehmen, dass ich für meine berufliche Tätigkeit tatsächlich auch Geld verlange, wie jeder Mensch, egal, ob er beim Bäcker, in einer Klinik, in einem Konzern oder bei einem anderen Arbeitgeber angestellt ist. Darüber hinaus kostet Formula ja durchaus auch Geld, sowie das gesamte Zubehör, welches zum Füttern regelmäßig erneuert werden muss, um einen hygienischen Umgang mit der Pulvermilch zu gewährleisten.

      Aber vielleicht kannst du mir deinen Frust ja noch genauer erklären, damit ich verstehen kann, was genau du unfair findest.

      ~Tabea

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