Nach Geburt & Wochenbett
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15 wahrhaftige Gründe um stolz auf dich sein zu können, Mama!

stolze mama

Mutterstolz ist ein Wort, welches wir uns in unserer heutigen Zeit gar zu selten zur Brust nehmen.

Dabei leistest du ab dem Augenblick der Geburt deines Babys – völlig ohne Ausbildung – einen neuen 24 Stunden Job, der alle arbeitsrechtlichen Vorgaben bricht.

Deinen Lohn kannst du dir oft nur selbst zuteilen – zumindest in Form von Selbstliebe und eigener Dankbarkeit.

Denn schau, was du alles tust!

1. Du bist diejenige, die bemerkt, wenn dein Baby frisch gemacht werden muss

Selbst wenn es noch nicht sprechen kann!

Du hältst dein Baby über ein Gefäß, damit es sich erleichtern kann, wenn ihr windelfrei praktiziert. Du reinigst es von seinen Ausscheidungen, wenn ihr Windeln nutzt.

Und das alles nicht einmal am Tag – nein – auch wenn es viele Male in nur einer Stunde notwendig wird, stehst du bereit. Sorgst dich um die Pflege der Haut und hältst dein Baby frisch.

2. Du bist diejenige, die bemerkt, wenn dein Baby deine Nähe braucht

Ganz oft schon bevor es weint!

Du gibst ihm deine Nähe so viele Stunden am Tag es auch nötig ist. Selbstlos und ohne etwas zurückzuverlangen.

3. Du bist diejenige, die bemerkt, wenn sich Hunger breit macht

Und das, obwohl die letzte Mahlzeit gerade erst eine halbe Stunde her ist!

Denn du bist diejenige, die seine feinen Zeichen verstehst und den Hunger manchmal schon fast bemerkt, bevor es dein Baby selbst tut.

4. Du bist diejenige, die bemerkt, wenn dein Baby müde wird

Auch wenn es keinerlei typische Zeichen sendet!

Du schwingst im Rhythmus seines Tagesablaufes, auch wenn du häufig nur die Tage bemerkst, an denen ihr es nicht schafft im Gleichklang zu schwingen.

5. Du bist diejenige, die das Baby in den Schlaf begleitet

Zumindest die große lange erste Zeit.

Irgendwann werden die Momente häufiger werden, in denen dein Baby auch anderen erlaubt, es in diese verunsichernde Umgebung des Schlafes zu begleiten – doch im Augenblick, bist du diejenige, die es dazu braucht.

6. Du bist diejenige, die nachts von 0 auf 100 funktioniert

Wenn etwas im Argen liegt – oder die einfach adäquat reagiert, wenn dein Baby im Halbschlaf Hunger bekommt.

Völlig instinktiv ziehst du dein Baby zu dir, ehe ihr bereits wieder fast weiterschlaft, während es bei dir trinkt.

7. Du bist diejenige, die sich ständig neue Spielchen ausdenkt

Weil die rasante Entwicklung deines Sprösslings ständig nach neuen Anregungen sucht.

Sorgsam ausgesuchte Spiele oder sogar selbst gebastelte Spielsachen, an denen sich dein Baby erfreut.

8. Du bist diejenige, die das Verständnis ihr eurer Familie säht

Weil du merkst, dass die Stimmungsspirale ohne dein Verständnis sich nur abwärts dreht.

Ja – manchmal macht dich das wütend und traurig – doch wie oft hast du zuvor tief durchgeatmet und mit einem Lächeln die entglittene Situation geklärt.

9. Du bist diejenige, die sich um etwas gesundes zu Essen sorgt

Weil es selbstgemacht doch am allerbesten schmeckt.

Das Lob das du für deine Köstlichkeiten erntest darf dir viel häufiger in der Seele schmecken. Es tut dir nicht gut es einfach abzuwinken.

10. Du bist diejenige, die eine tragende Rolle im Leben deines Babys spielt

Egal ob es 3 kg wiegt oder schon 10!

Auf dem Arm, im Tragetuch, in der Tragehilfe – so hat dein Baby stets die sicherste Aussichtsplattform zur Verfügung. Blickt mutig in die Welt, bis es wieder Zeit ist, sich an dich gekuschelt zu verstecken.

11. Du bist diejenige, die mal wieder die verschiedensten Rollen unter einen Hut bekommt

Um allen gerecht zu werden – als Frau, Freundin, Partnerin, Mutter, Trösterin, Heilerin, Köchin …

Welcher Beruf ist so vielseitig und fordert so viel Anpassung? Kein einziger.

Bei dir steht nicht die Spezialisierung auf der Agenda, sondern die Vielseitigkeit deiner Begabung.

12. Du bist diejenige, die stark genug ist um selbst die düsteren Täler zu durchqueren

Und diese Täler können haben Dornensträucher und Bäche blutiger Tränen.

Viel zu häufig durchziehst du sie einsam. Nicht fähig dich jemandem anzuvertrauen. Manchmal aus Scham, oder aus Wut oder Verzweiflung.

Immer wieder hältst du dich mit fokussiertem Blick an den Glauben daran, dass die Sonne irgendwann wieder in dieses Tal hineinfunkelt und dir den Weg daraus zeigt.

13. Du bist diejenige, die sich in Geduld übt, wenn alles um dich herum mal wieder tobt

Auch wenn es dir mehr als 10 Atemzüge kostet.

Du willst nicht lügen – es kostet viel Kraft.

Und es gibt auch die Tage, da magst du einfach nur noch wütend mittoben, weil dir die Kraft verloren gegangen ist.

Das sind die Momente bei denen du im Nachhinein sehr streng mit dir bist und du lernen darfst sanftmütig zu werden.

14. Du bist diejenige, die die „Extra-Meile“ geht, um anderen auch noch eine Freude zu machen

Sei es mit einem gebackenen Kuchen oder eine kleine Aufmerksamkeit.

Natürlich wirst du gelegentlich gefragt, wie um himmelswillen du das auch noch unter deinen Hut bekommst.

Doch dieses Zollen von Respekt schafft es oft schon nicht mehr durch den Schutzpanzer, der dir langsam wächst.

15. Du bist diejenige, die es manchmal dann auch schafft einmal auf sich selbst zu achten

Auch wenn dir das die meiste Achtsamkeit abverlangt.

Doch du hast diese leise Ahnung, dass es wichtig ist, dir selbst diese Achtsamkeit zukommen zu lassen. Damit deine Kinder einmal an deinem Vorbild sehen, dass diese Achtsamkeit das wichtigste Gut ist, welches sie durch schwere Zeiten tragen kann.

Denn wenn du achtsam mit dir bist, dann nicht um dir selbst wohl zu gefallen – sondern um Vorbild zu sein…

Fazit für viele wahrhaftige Gründe stolz zu sein als Mama

Wenn ich Mamas frage, worauf sie stolz sind, dann sind es ganz häufig die kleinsten Alltagsdinge, die sie nennen.

Das was nebenbei passiert. Das was anderen gar nicht auffällt.

Als Mama hast du viel mehr Grund stolz auf dich zu sein. Auch wenn du eigentlich dazu tendierst dich mit Selbstvorwürfen zu plagen, wenn du einmal nicht deinen Ansprüchen genügen konntest.

Vergisst du an manchen Tagen, wie viel du als Mama schon geschafft hast?

Denn es gibt doch längst noch so viel mehr – wie du sicher berichten kannst – was du Tag für Tag tust und worauf du stolz sein darfst – ohne Unterlass. All das Durchhalten, Weitergehen, Durchatmen, Weitersehen…

Alles Liebe für dich und deinen Mama-Alltag!

Bis bald,
~Tabea

Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin

Ich helfe dir bei Stillproblemen und Fragen im Leben mit deinem Baby. Weinen, Verwöhnen, Bedürfnisse, Schlafen, Beikost und bis hin zum Abstillen. Oder auch zum Weiterstillen in einer Folgeschwangerschaft. Alles hat seinen Raum.
Im Blog findest du dazu viele Gedanken und Anregungen - individuelle Beratungen finden per Videochat & Hausbesuch statt.
Schön, dass du da bist.

2 Kommentare

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Oh Marlene – ich bin völlig über deinen Kommentar hinweggestolpert und hab ihn eben erst wieder entdeckt. Gerne <3

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