Baby, Stillzeit
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Was du tun kannst, wenn dein Baby nur an der Brust einschläft

stillen als schnullerersatz

Vielleicht kennst du das: dein Baby ist bereits einige Wochen alt. Nun kommt immer häufiger die Frage auf, ob du es zum nuckeln an die Brust lassen darfst. Zum Teil saugt es nur ein paar Mal. Nuckelt. Dann schläft es ein.

Doch wenn du es versuchst von der Brust abzulösen, wacht dein Baby wieder auf und sucht die Brust. Obwohl die Augen meist noch geschlossen sind.

Inzwischen ist es – zumindest teilweise – schon so, dass dein Baby gar nicht selbstständig einschläft, sondern nur an der Brust.

Bist du also der Schnullerersatz deines Kindes geworden?

 

Die Idee, dass das Saugen an der Brust nicht ok sei

Im Gespräch mit Mamas, denen es ebenso geht wie du, stellt sich ganz oft heraus, dass es gar nicht ihr eigener Gedanke war, dass ein stillendes, nuckelnd-schlafendes Baby nicht ok sei.

Entweder wurde aktiv hinterfragt, ob das Baby bereits selbst einschlafe und durchschlafe.

Oder es war das häufig beobachtete Bild, dass ein Baby zum Schlafen einfach hingelegt würde.

Ja.

Es gibt diese Babys, die sich ins Stillkoma stillen und dann von der Brust fast wie ein vollgesogener Blutegel abfallen. Sie lassen sich ohne weiteres ablegen und schlafen dann lange und ruhig.

Man kann davon ausgehen, dass es sich dabei um ca. 40% der Babys handelt. Dies ist eine hergeleitete Zahl, für die es keinerlei Belege gibt, außer den Forschungen zum angeborenen Temperament von Kindern.

Kombiniert mit der Tatsache, dass dieses Mysterium gut schlafender Kinder immer noch durch unsere Gesellschaft wabert – ohne, dass alle diese Kinder „geferbert“ wurden – ist es also in der Tat eine These, die es zu bestätigen gelte.

Wenn also ein Teil der Mütter immer wieder davon erzählt, wie gut ihre Babys doch schlafen, wie entspannt sie sind, wie leicht alles geht, dann bekommt immer die Mama, der es gerade nicht so geht ein schlechtes Gewissen.

Wir bekommen ganz schön viel Druck ab, es richtig zu machen mit unserer Brut.

Der (falsche!) Rückschluss ist also zu denken, dass „anders“ gleich „schlechter“ sei.

Die Idee, dass das Saugen an der Brust mit Verwöhnen gleichzusetzen sei

Dein Baby hat gerade das starke Bedürfnis zu saugen. Es braucht dringend deine Co-Regulation, um zur Ruhe zu kommen oder in der Ruhe zu bleiben. Um sich sicher zu fühlen.

Verwöhnen hingegen ist immer etwas „besonderes“. Etwas, was über unsere Grundbedürfnisse hinaus geht.

Ernährung & Sicherheit hingegen sind ganz fundamentale Bedürfnisse. Betrachtet man alle Fakten genau, so kann man mit dem Stillen niemals verwöhnen. Egal, ob gerade ein Milchtransfer stattfindet und dein Baby tatsächlich schluckt oder nicht.

Die Idee, dass Nähe dosiert werden müsse

Während es in Japan auch heute Usus ist, dass die Familie gemeinsam schläft, sind wir in einer Gesellschaft voller Distanzierung aufgewachsen.

Wir leben in der Überzeugung, dass jeder Mensch eine relativ ausgeprägte Privatsphäre bräuchte.

Unseren Hausbau oder –kauf planen wir nach der Anzahl der Kinder – damit jedes Kind ein eigenes Zimmer haben kann. Die Türe schließen kann.

Ich mag das gar nicht be- oder verurteilen. Als Kind war ich froh, diesen Rückzugsort zu haben. Wir waren aber auch keine Familie, die eng miteinander ist.

Da sprechen wir allerdings von einem Alter, in dem wir als Kinder schon älter waren. Lange hatten wir erst einmal ein Geschwisterzimmer. Wir sollten lernen zu teilen…

Eigentlich verrückt oder?

Als Eltern schnellstmöglich Distanz herstellen, aber von den Kinder erwarten, dass sie bereitwillig und freudig ihr Wichtigstes Teilen.

Zurück zur Nähe.

Nähe braucht nicht dosiert werden.

Ganz automatisch entwachsen wir – spätestens mit der Pubertät – ganz natürlich dieser Nähe.

Der Unterschied zwischen nutritivem und non-nutritivem Saugen an der Brust

Beim Stillen füllt sich der Tank deines Babys.

Zum einen der Tank der Nahrung. Zum anderen der Seelentank.

Genau so gibt es Phasen des nutritiven Saugens, welcher den Magen füllt.

Und es gibt Phasen des non-nutritiven Saugens, bei dem kaum Milch fließt und dennoch eine Hormonausschüttung stattfindet – dazu gleich mehr.

Die Wirkung des Saugens beim Einschlafen

Das Saugen beruhigt – egal ob Milch fließt oder nicht.

Die Bewegung des saugens schützt außerdem. Das hat man bei Flaschenkindern herausgefunden, die tendenziell ein größeres Risiko für SIDS haben. Sie profitieren zum Beispiel von einem Schnuller.

Anders gesagt – das Stillen als Komplettpaket der 2 Saugarten ist der natürliche Schutzfaktor, um im Schlaf weiter gut zu funktionieren. Eine Überlebensstrategie.

Für das Einschlafen werden in der Muttermilch außerdem Inhaltsstoffe transportiert, welche tagsüber geringer und nachts höher sind. Sie stimulieren den natürlichen Schlaf zusätzlich.

Die Wirkung des Saugens auf deine Milchproduktion

Lässt man das non-nutritive Saugen weg oder verschiebt es auf einen Schnuller, beobachten wir immer die sogenannte Saugverwirrung.

Nicht jedes Baby hat sie.

Doch was sehr auffällig ist: Je intensiver der Schnuller genutzt wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass irgendwann und sehr plötzlich die Milch nicht mehr reicht.

Wann genau es sich beim Saugen um non-nutritives Saugen handelt, können wir von außen ja gar nicht mit abschließender Gewissheit sagen. Deshalb sehen wir auch nicht, wenn sich dein Baby in einer Phase von Wachstum befindet.

Von der Entwicklung der Babys im 1. Lebensjahr wissen wir, dass sich der Milchbedarf häufig anpassen muss. Das geht nur, durch die entsprechende Saug- und Entleerungsinformation, die beim Saugen passiert. Dann kann die Milchproduktion nachziehen.

5 Dinge die du beispielsweise tun kannst, während du bei deinem schlafenden Baby liegst

Ganz ehrlich: Als Stillmama weiß ich selbst.

Das Stillen kann an manchen Tagen und auch über Wochen ganz schön langwierig sein, wenn die Kleinen ständig nach Nähe suchen.

Wenn der Frust über das Nuckeln aus dir selbst heraus kommt, ist es deshalb eine gute Gelegenheit zu überlegen, was du aus den langen Stillzeiten für dich mitnehmen kannst.

  • Liegend Stillen und selbst schlafen
  • Interessante Podcasts können eine wunderbare Beschäftigung sein
  • Einkaufslisten, Wochenpläne und Notizen schreiben auf dem Handy mit entsprechenden praktischen Apps
  • Du kannst dich gern in dem von mir gegründeten Mindful Mama Clan mit anderen Mamas austauschen
  • Du kannst dir pfiffige Antworten überlegen, wenn andere versuchen, dich zu belehren, dass du es falsch machen würdest.

Eines kann ich dir versprechen. Dein Baby wird nicht ewig mini bleiben. Wenn ich dir jetzt vorausblickend eine Anzahl von Jahren nenne, wirst du vielleicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Doch rückblickend ist es eine kurze Zeit.

Abgesehen davon ist jedes Kind einfach anders.

An diesem Punkt schauen wir im Coaching immer auf das, was du als Mama gerade brauchst, um die Bedürfnisse deines Stillkindes gut erfüllen zu können. Ohne selbst am Rande des Wahnsinns zu sein.

Wie du auch mal aufstehen kannst, wenn dein Baby schläft

Wenn es dich sehr frustriert, immer zu liegen wenn dein Baby schläft.

Wenn du Rückenschmerzen vom vielen Liegen bekommst.

Wenn du einfach nicht mehr magst…

Kann es helfen, wenn du dein Baby in einem bequemen Sessel stillst und dort sitzen bleibst. Oder dir eine Tragehilfe oder ein Tragetuch bereit legst.

Sollte dein Baby beim Einbinden auch nach mehrmaligem Üben immer aufwachen, kannst du lernen, dein Baby in der Trage zu stillen.

Mit Baby in der Trage kannst du sowohl Haushalt, als auch Spaziergänge machen – ganz wie es dir beliebt.

Ist dein Baby in einer Phase, in der das Stillen nur noch im abgedunkelten Schlafzimmer möglich ist und möchtest du dringend aufstehen, ist der beste Zeitpunkt etwa 20-25 Minuten nach dem Einschlafen. Den tiefen Punkt des Schlafens testest du, indem du einen Babyarm hochhebst. Idealerweise am Bündchen eines langärmeligen Oberteils.

Hängt die Hand hierbei schlaff herunter, ist die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch, dass der Schlaf tief genug ist, damit du dich davonschleichen kannst.

Du kannst sicher gehen, indem du den Arm wenige Zentimeter fallen lässt.

Sucht dein Baby erneut, lässt du es weiter Stillen. Oder du hast den perfekten Moment gefunden, um dich von deinem an der Brust eingeschlafenen Baby zu lösen.

 

Hast du bereits Erfahrungen mit dem Versuch gemacht, nach dem Einschlafstillen aufzustehen? Geht das bei euch ganz einfach oder musst du mit Tricks arbeiten?

Ich freu mich auf deinen herzensehrlichen Kommentar hier unter dem Blogartikel und natürlich über weitere Tipps, zum davonschleichen vom friedlich schlafenden Baby.

Liebe Grüße und alles Liebe

Tabea

 

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Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin
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42 Kommentare

  1. Mareike sagt

    Hallo, mein Sohn ist jetzt schon knapp über 1 Jahr alt und wir sind auch noch am stillen. Tagsüber braucht er die Brust nicht mehr wirklich als Nahrungsquelle sonder nur zum Nuckeln. Ich bin mir aber selbst gar nicht sicher ob das „gut“ oder „ok“ ist. In meinem bekannten Umfeld und selbst meine Hebamme sind der Meinung man sollte abstillen und konsequent keine brust mehr geben da dass nur „nuckeln“ so etwas wie eine „schlechte Angewohnheit“ wäre. Auch Nachts braucht er die Brust noch um ruhig zu schlafen. Er liegt direkt neben mir und wenn er eingeschlafen ist kann ich die brust langsam heraus ziehen. So schläft er meist erstmal eine Stunde bis er wieder nach der brust sucht. Für mich ist das ok, da ich mein Schlaf verhalten an ihn angepasst habe und ich auch keine andere Alternative habe für ihn um ruhig zu schlafen.
    Aber ist es tagsüber auch gut ihn nur nuckeln zu lassen. Wenn er bei seinem Papa alleine bleibt oder bei der Oma ist , kommt er gut ohne mich klar und braucht anscheinend keine Brust. Nur wenn ich da bin will er ständig dran und schreit auch lauthals wenn er nicht sofort an die Brust kommt. Ist das ein natürliches verhalten oder doch eine schlechte Angewohnheit?

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Mareike,
      ich seh das vermutlich etwas anders als deine Hebamme. Das natürliche Saugbedürfnis umfasst deutlich mehr als die Nahrungsaufnahme. Toll, dass dein Bub es ohne deine Anwesenheit schon so toll schafft andere Regulationshilfen anzunehmen – mehr als nachvollziehbar, dass er in deiner Gegenwart mit Nachdruck zeigt, dass er das Stillen weiterhin braucht.

      Das schöne an gestillten Bedürfnissen ist, dass sie oft von ganz alleine verschwinden, wenn sie die Zeit dazu haben.

      Findest du es hin und wieder auch mal „nervig“ oder „anstrengend“? Dann komm doch nächsten Monat in den kostenfreien „Einfach Stillen“ Kurs – da werden sicher auch Mamis von älteren Stillkindern dabei sein – http://bit.ly/einfachstillen

      Liebe Grüsse,
      Tabea

  2. Ich lasse unseren Kleinen (7.5 Monate) entweder beim stillen einschlafen und kann ihn dann ablegen, indem ich schschsch mache und die Hand noch kurz auf ihm ruhen lasse oder nur schschsch oder auch abdocken, dann noch etwas tragen und wiegen und dann ablegen. Klappt seit der 10 Wochen ist bestens. Erst im Beistellbett, jetzt im Gutterbett, aber immer direkt bei mir. Nur die Phase vor dem Einschlafen variiert von 10min bis 1.5 Stunden bzw braucht es manchmal eben auch 3 oder 4 Anläufe mit dem Ablegen. Nur nachts ist er manchmal einfach 1 oder 2 std hellwach, Rituale, Nähe etc hin oder her. Manchmal hilft es ihn mit ins Elternbett zu nehmen, oft ist er aber einfach knallwach und schläft dann später wieder ein als sei nichts gewesen.

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Liz, nächtliche Wachphasen können ganz unterschiedliche Gründe haben. Wir Erwachsenen haben die teilweise auch! (Also neben dem Erwachen und Weiterschlafen, welches wir oft gar nicht mitbekommen). Wichtig find ich da immer zu schauen: belastet es einen von euch? Wenn nein ist die Antwort: die Phase WIRD sich verwachsen! Wenn ja ist die Antwort: man kann schauen, warum dein Kleiner diese Wachphase hat und ob man ihr vorbeugen kann. (Dabei geht es NICHT!!! um ein Schlaftraining – das ist mir extrem wichtig – er ist klein, er hat einen Grund aufzuwachen und hat keine andere Möglichkeit zu reagieren, als wie er es aktuell tut)
      Lg Tabea

    • Dorothea sagt

      Liebe Tabea,

      Ich bin grade auf deine Webseite gestoßen. Meine Tochter ist jetzt 13 Monate alt und schläft abends nur mit stillen ein. Nach ca 1h kann ich gehen, jedoch wacht sie dann meist mind. Einmal wenn nicht zweimal auf bis ich selber ins Bett gehe (eine Matratze liegt direkt neben ihrem Bett wie ein großes babybay). Wenn sie aufwacht kann ich sie nur beruhigen und zum weiterschlafen bringen wenn ich sie anlege. Sie nuckelt meistens nur. In der Nacht wacht sie dann zw. 3-4 mal wieder auf und muss nuckeln um weiterzuschlafen. Anfangs war es gut so für mich aber mit der Zeit wird es für mich immer schwerer weil sie oft sehr lange nuckelt und die Brustwarzen sich entzünden. Tagsüber bekommt sie keine Brust mehr und sie braucht es auch nicht. Sie schläft am Tag auch beim Autofahren oder im Kinderwagen ein. Nur im Bett muss sie gestillt werden um zu schlafen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie das nuckeln vom schlafen abhält. Was kann ich tun damit es besser wird? Braucht sie das nuckeln noch so stark? Ich habe Angst, dass sie das mit zwei oder drei Jahren auch noch macht.
      Ich freue mich über deine Meinung und einen Ratschlag von dir.

      • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

        Hallo Dorothea,

        RatSCHLÄGE versuche ich immer gerne zu vermeiden. Individuelle Lösungen brauchen mehr Kontakt, Gespräch, Austausch und gemeinsames Überlegen <3 Das machen wir in den Monatsbegleitungen ganz intensiv.

        Gerade gibt es dazu allerdings auch viel Austausch in meiner Community dazu, wie man wertschätzende Wege dafür finden kann. Schließ dich gern der Gruppe an - du findest sie oben im Menü verlinkt.

        Lg
        Tabea

  3. Tragemami sagt

    Liebe Tabea!
    Meine 7 Monate alte Tochter schläft untertags beim Stillen, im Tragetuch oder beim Autofahren ein. Abends im Bett nur mit Stillen. Ist für mich auch ok, nur wird sie immer exakt nach 30 Minuten munter. Im Tragetuch schläft sie beim Spazierengehen mit schhhh wieder ein, da kann dann der Mittagsschlaf auch mal knapp 2 Std betragen, in allen anderen Fällen nur 30 Min. Ich hab gelesen, dass da der Übergang der Schlafphasen stattfindet. Aber auch wenn ich mittags auf der Couch liege und alles gleich ist, wie beim Einschlafen (Brust vorhanden, Liegeposition unverändert), schafft sie es nicht, in die nächste Schlafphase zu wechseln. Hast du da einen Tipp parat? Abends schafft es auch der Papa, dass sie wieder einschläft. Nur untertags wills nicht klappen. Ich hab das Gefühl, dass sie nachmittags besser gelaunt ist, wenn sie einen ausgedehnten Mittagsschlaf hatte, nur schaff ich es nicht immer, 2 Std mittags mit ihr im Tragetuch spazieren zu gehen. Kinderwagen und Schnuller werden natürlich von der Kleinen boykottiert 😉

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Tragemami,
      die erste Frage, die mir dazu einfällt ist: warum ist es ein Problem, dass die Mittagsschlafzeit unterschiedlich ist?

      Babys haben nicht immer einen festgenagelten Rhythmus … und nein – du musst natürlich auch nicht jeden Tag 2 Stunden spazieren gehen (außer du möchtest und nutzt die Zeit für dich)

      Wenn hinter der Frage allerdings ein „Problem“ steht – weil du es nicht mehr packst oder oder oder, dann lohnt es sich letztlich individuell hinzuschauen und rauszuarbeiten, was dir hilft, dass es euch (wieder) gut geht.

      So lange es euch gut geht ist einfach gewiss: jedes Kind hat eigene Schlafeigenheiten und verändert zudem seine Schlafverteilung in den ersten 3 Jahren massiv immer wieder.

      Alles Liebe, und meld dich, wenn du Hilfe bräuchtest >> https://mama-baby-vision.de/kalender/
      Deine Tabea

    • Karo sagt

      Hallo Tragemami,

      Ist schon lange her deine Nachricht, aber ich wollte es trotzdem versuchen. Bei mir ist das genau gleich. Immer nur 30 Minuten. Und dann kein Einschlafen mehr. Wie hat sich das bei dir weiter entwickelt?

      Danke und liebe Grüße
      Karo

  4. Yvonne sagt

    Liebe Tabea. Meine kleine ist nun 10 Monate alt. Ich hatte sie bis gut vor einer Woche soweit, dass sie tags nur noch für den Mittagsschlaf den Busen brauchte. Nun war sie krank – 4 Tage Fieber , hatte nichts mehr gegessen und getrunken. Hab ihr daher immer wieder die Brust angeboten, bis sie zu. Glück wieder getrunken hat. Nun ist sie wieder gesund. Schläft auch fast wieder durch – meistens eine Unterbrechung um 4. aber tagsüber möchte sie immer wieder an die Brust. Sie wird rixhtig böse , wenn ich es ihr verweigere. Sie spielt zum bespiel rixhtig lange mit mir , wenn ich dann kurz auf Toilette gehe oder sie nicht mehr beachte läuft sie zu mir und zeigt mit dem Finger auf meine Busen. Wenn ich dann den Kopf schüttele und ihr sage dass es gleich zu Mittag gibt schreit sie und versucht meln t Shirt weg zu reißen. Wie bekomm ich das wieder in Griff ? Ich biete ihr schon Reiswaffeln, maisstangen an – hält dann aber nur kurz an.

    Liebe Grüße Yvonne

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Yvonne,
      dafür gibt es keine Pauschalantwort.
      Ganz grundsätzlich kann so eine Krankheit das Bindungssystem einfach ordentlich alamieren. Es zeigt nochmal ganz deutlich, wie arg dein Baby dich braucht. Das hat sie jetzt – gerade noch dazu in der Fremdelphase – einfach selbst erfahren und möglicherweise viel stärker „verstanden“ als zu vor. Durch das Stillen spürt sie diese Sicherheit & Geborgenheit.
      Eine Grundfrage ist also: Geht es um das „in den Griff bekommen“, weil du dich vielleicht grad „im Griff“ deines Babys fühlst? Wie könntet ihr dir dennoch Freiräume schaffen – ohne, dass sie Angst haben muss.

      Wenn du magst, komm doch gern in den Mindful Mama Clan auf Facebook – da tauschen sich Mamas in großartiger Wertschätzung über solche Fragen aus, um ihre ganz eigenen Antworten zu finden.

      Alles Liebe bis dahin
      Tabea

  5. Sandra sagt

    Liebe Tabea,
    ich habe gerade deinen Artikel gelesen und es fällt mir wie Schuppen von den Augen: es ist also OKAY, auch tagsüber, vor jedem Schläfchen, Einschlafstillen als Hilfe zu nehmen?! Was habe ich mich abgerackert in den letzten Wochen, meinem Sohn teilweise eine Stunde lang mit der Trage in den Schlaf geholfen, um dann weitere 2 Stunden herumlaufen, da er beim Hinsetzen immer wach wird.. dabei schläft er beim Stillen immer sehr schnell ein, wenn er müde ist. Da er dann aber beim Schlafen die Brustwarze weiterhin im Mund braucht, und oft alle 15-20 Minuten nochmal etwas trinkt.. dachte ich irgendwie, das sollte ich nicht weiter festigen. Auch der Kinderarzt hat mich diesbezüglich gewarnt, dass sich der Kleine zu sehr daran gewöhnt.
    Dabei wäre es für mich bequemer, 2 Stunden bequem neben ihm im Bett zu liegen (auch mit Brustwarze in seinem Mund), statt 2 h herumzulaufen und dabei eh nichts erledigen zu können, da mein Sohn sehr geräuschpfindlich ist.
    Können wir das Einschlafstillen also einfach immer nutzen, ohne negative Konsequenzen?
    Ganz liebe Grüße
    Sandra

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Sandra,
      ohhhhh ja – bitte! Nutz das Einschlafstillen so lange wie es für euch fein ist und passt. Ihr könnt an Einschlafritualen und -gewohnheiten immer dann etwas ändern, wenn ihr das wirklich braucht. Aber es euch JETZT schwer zu machen, damit ihr SPÄTER möglicherweise irgendwas nicht thematisieren müsst ist definitiv 80er (hätte nicht gedacht dass ich das mal in nem Kommentar schreib – lol) … manchmal kommt man an den PUnkt, dass es eben nicht mehr stimmig für euch selbst ist und dann kann man genau hinschauen, wo es hakt. Und dann eine passende, individuelle Lösung finden – ist tausendmal wirkungsvoller als Schema F!

      Pass gut auf euch auf, Lg Tabea

  6. Nadja sagt

    Hallo Tabea,

    Mein kleiner ist jetzt fast 5 Monate und schläft eigentlich nur mit der Brust ein, ab und zu auch in der Trage, sofern ich die Trägerin bin.
    Nachdem ich nun deinen Artikel gelesen habe, bin ich wirklich erleichtert, dass es normal und such gewollt ist, dass wir Mama‘s unseren Kindern mit der Brust in den Schlaf helfen.
    Ich frage mich nun, wie mach ich es, wenn ich unterwegs bin. Leider schreit mein kleiner sobald er müde wird, ob wir mit dem Wagen unterwegs sind oder auch im Auto. Es tut mir immer so sehr leid, dass er nicht in den Schlaf findet.
    Ich hoffe du kannst mir eine entspannte Antwort geben.

    Ganz liebe Grüße,

    Nadja

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Nadja,

      du wünscht dir Entspannung. Du wünscht dir, dass dein Baby entspannt in den Schlaf findet.

      Schau, dass er im Auto nicht einschläft sondern weint ist total normal. Wie lange gibt es Babyschalen? Kürzer als dich und mich vermutlich. Sicherheitsgurte gibt es grad mal 50 Jahre. Schauen wir 100 Jahre zurück wäre dein Baby in deinem Arm gewesen während einer Autofahrt.

      Die „Distanz“ in der wir leben ist in den Genen längstens nicht angekommen – daher ja …. dein Baby ist auf jeden Fall völlig normal.

      Wichtig für Entspannung ist einfach, dass ihr beide zusammen herausfindet, was euch in solchen Situationen gut tut. Vorbeugend oder schnell helfend.

      Vielleicht überlegst du mal
      – was hat euch schonmal geholfen in so einer Situation?
      – was passiert vorher, damit es gar nicht so weit kommt?

      Und manchmal wird es wunderbar klappen und an anderen Tagen brauchst du starke Nerven <3

      Ich bin mir sicher du machst das wunderbar.
      Alles Liebe für dich,
      Tabea

  7. Dörthe Gronemeyer sagt

    Liebe Tabea, soeben bin ich auf deinen Post gestoßen. Mein Sohn ist nun fast 9 Monate alt und bisher bekam ich von allen Seiten zu hören, dass ich ihn verwöhne. Abends ist es nur mir möglich ihn zum Schlafen zu bewegen. Ich stille ihn und er schläft relativ zügig, mit Einschlafmusik im Hintergrund, ein. Allerdings kann ich ihn dann nicht ablegen. Er verlangt immer wieder nach der Brust, schnuckelt dann um direkt im Anschluss weiter zu schlafen. Tagsüber ist er trotz zwei bis drei guter Mahlzeiten kaum zu halten, und verlangt ganz klar nach der Brust. Momentan ist es so, dass ich die Zweisamkeit mit meinem Mann vermisse, da ich in der Regel ab 19 Uhr im Schlafzimmer verschwinde. Der kleine Mann schläft dann die restliche Nacht auf mir. Für uns ist das Schlafen überhaupt ein riesen Fortschritt. Mein Sohn ist ein Kiss Kind und hat bis vor einigen Wochen nur geschrien. Jedoch ist es auch tagsüber schwierig einen Termin oder ähnliches wahrzunehmen, weil er oftmals in sein altes Verhalten zurück fällt und nur durch die Brust zu beruhigen ist. Schnuller nimmt er leider gar nicht mehr. Andere Personen (z.B. Papa, Omas oder meine Geschwister) haben keine Möglichkeit ihn zum Schlafen zu bewegen, es sei denn der Kinderwagen ruckelt und er ist gerade erst gestillt worden.
    Des Weiteren gehe ich bereits seit seinem sechsten Lebensmonat wieder arbeiten. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Alltag. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal eine Lösung finde, wie sich alles kombinieren lässt ohne dass ich das Gefühl haben muss, ihn zu vernachlässigen oder allen Anderen nicht gerecht werden zu können. Wir haben nun wirklich fast alles versucht und ich höre immer wieder, dass es so nicht weiter gehen dürfe. Wir sind mit unserem Latein am Ende.

    Viele Grüße,
    Dörthe

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Dörthe,
      ich mag dir ganz viel Mut zusprechen weiter auf dein Mama-Herz zu hören.
      Ihr habt ein ganz schön ordentliches Pensum zu bewältigen – im Alltag, aber auch mit all dem, was ihr schon erlebt habt.

      Keiner würde von einem Erwachsenen mit Schleudertrauma erwarten, dass er gleich wieder rund läuft … nun hattet euer Baby viele Monate (!) starke Beschwerden und jetzt soll es mit einem klick alles gut sein? Hui. Hohe Erwartungen, die bestimmt zu viel Frust und Diskussionen führen.

      Das ist einer von einigen Punkten, die wir auch kommenden Samstag besprechen – beim NOW!-Infotreffen geht es im Thementeil um die Frage „Abstillen ja / nein“ und da klingen einige Punkte deines Kommentares in mir, wenn ich an die Agenda denke.

      Ich bin mir sicher, dass ihr einen guten Weg findet! – Wenn du dazu noch mehr Inspiration brauchst komm gern am Samstag dazu https://bit.ly/now-programm-infotreffen oder meld dich gern, wenn du dir Begleitung wünscht, um liebevolle und gute Lösungen für euch zu finden.

      Herzliche Grüsse,
      Tabea

    • Ann sagt

      Liebe Dörthe,

      ich lese gerade deinen Text und finde mich in deiner Situation absolut wieder. Unsere Tochter ist nun 8 Monate alt und unsere Nächte laufen seit sie ca. 3 Monate alt ist exakt so ab wie du das beschreibst und auch mir fehlt die Zweisamkeit mit meinem Mann sehr, geschweige denn mir einfach mal z.B. nachts ein Glas Wasser holen zu können…Manchmal gehe ich deswegen komplett auf dem Zahnfleisch und ich zweifele auch, ob dies nun wirklich das Beste ist, das ich für meine Tochter tun kann. Wir haben auch schon wahnsinnig viel ohne Erfolg probiert , obwohl ich im sonstigen Leben immer super konsequent und eine „Durchzieherin“ war. Ich bin froh, dass ich erst Ende diesen Jahres wieder arbeiten muss und habe noch Hoffnung, dass sich die Situation bis dahin bessert. Jedenfalls ziehe ich meinen Hut vor dir, dass du deinen Job sogar schon jetzt wieder meisterst und ich wünsche dir von Herzen, dass es bald besser wird!

      LG
      Ann

      • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

        Liebe Ann,

        ich weiss nicht ob du es gesehen hast, aber da kommt ja unweigerlich die Frage nach dem Abstillen auf, wenn du so auf dem Zahnfleisch gehst. Bis Donnerstag läuft im NOW! Infotreffen mit dem Thema „Abstillen ja/nein“ noch die Möglichkeit an einer Wiederholung teilzunehmen: https://bit.ly/now-programm-infotreffen – solltest du das zu spät sehen, kannst du dich jederzeit als Teilnehmerin für den „Natürlich Abstillen“ Workshop im Shop eintragen oder dich direkt bei mir melden – alles Liebe für dich und deine Kleine.

        Tabea

  8. Eda sagt

    Hallo Tabea, danke für deinen Artikel. Ich möchte dir meine Situation schildern: auch mein Kleiner (7 Wochen) ist abends einige Male liegend an der Brust eingeschlafen. Meistens schlief er weiter, wenn ich ihn abgelegt hatte. Habe ihn aber auch mal mit dem Schnuller ausgetrickst, weil er etwas gespuckt hatte und ich dachte, dass er sich „überfrisst“ und sich später im Schlaf übergeben könnte. Wusste nicht, dass es so was wie ein non-nutritives Saugen gibt.
    Heute allerdings wollte er gar nicht aufhören zu saugen und ist ständig aufgewacht, wenn ich die Brust weggenommen habe. Habe ihm nach fast 2 Stunden den Schnuller gegeben, den er überraschenderweise nicht annehmen wollte. Habe ihn in seine Wiege gelegt, wo er etwas ruhiger wurde, aber richtig eingeschlafen ist er nicht. Auch neben mir wollte er nicht liegen; da hat er nur gestrampelt und die Brust gesucht. Dann hat sich mein Mann neben ihn gelegt; da wurde er ruhig, hat ihn nicht „abgewiesen“ als er geschmust hat und ist eingeschlafen. Klar lässt mich das als seine Mama schlecht fühlen. Und es tut mir im Nachhinein leid, dass ich versucht habe, ihn mit dem Schnuller abzuwimmeln.
    Meine Fragen: warum wollte er heute die Brust nicht aufgeben? Könnte es daran liegen, dass wir heute viel unterwegs gewesen sind, er dadurch aufgedreht war und länger gebraucht hat, um zur Ruhe zu kommen? Geschlafen hat er, aber es war ständig was los und nie ruhig. Zudem habe ich heute früh fast 2 Gläser schwarzen Tee getrunken. Könnte er deswegen munter als sonst gewesen sein?
    Und, warum schläft er „einfach“ ein als wär nichts gewesen, wenn mein Partner bei ihm ist?
    Habe das Gefühl, dass ich für meinen Sohn nur aus den Brüsten bestehe und er sonst keine Nähe & Wärme von mir möchte.
    Freu mich auf deine Meinung =)
    LG Eda

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Eda,

      oh das ist eine gute Idee – darüber sollte ich mal schreiben …. über das „nur aus Brüsten bestehen“ 🙂

      Was genau da heute passiert ist, kann ich dir nicht beantworten – aber ja, es klingt am ehesten nach deiner ersten Vermutung.
      Toll, dass er schon genau merkt, was ihm gut tut – ein kompetentes Baby hast du da.

      Sei geduldig mit euch – auch wenn ihr euch schon 7 Wochen übt, wird sich immer wieder viel ändern und es gilt immer wieder sich neu kennenzulernen.

      Alles Liebe,
      Deine TAbea

      • Johanna sagt

        Hallo Tabea,

        vielen Dank für den schönen Artikel!

        Unser Sohn ist knapp 6 Monate alt. Er schläft ausschließlich an der Brust oder getragen auf dem Arm ein. Egal, wie müde er ist, er würde nie einschlafen, wenn man ihn hinlegt. Wir probieren das von Zeit zu Zeit immer wieder, auch, um keinen möglichen Entwicklungssprung in dieser Hinsicht zu verpassen.
        Aber trotz aller Bemühungen (Streicheln, kuscheln, Singen,…), er schläft nur an der Brust oder getragen ein. Einen Schnuller einzuführen haben wir lange und ausdauernd versucht, ohne Erfolg.
        Ihn abzulegen, wenn er dann schläft, ist auch nicht möglich, im Gegenteil, selbst die kleinste Lageveränderung auf unserem Arm weckt ihn sofort auf.
        Nachts schläft er neben mir auf meiner Matratze und ich stille ihn im Liegen. Länger als zwei Stunden am Stück zu schlafen schafft er nicht, wieder einschlafen geht nur mit der Brust.
        Mir selbst macht das nichts aus, in dem Sinne, dass es mich einschränkt oder ähnliches. Ich genieße die enge (körperliche) Bindung zu meinem Kind und möchte alle seine Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit (die ja offensichtlich sehr ausgeprägt sind) erfüllen und befriedigen.
        Ich habe nur die große Angst, dass er es so niemals lernen wird, alleine einzuschlafen, oder selbst Beruhigungsstrategien zu entwickeln.
        Kann ich wirklich darauf vertrauen, dass er sich als sicher gebundenes Kind seine Autonomie irgendwann einfach einfordert?
        Unser Kinderarzt sagt, ohne „Entwöhnung“, die nicht ohne Tränen und schlaflose Nächte ablaufen wird, würde er das niemals lernen.
        Wenn das wirklich stimmen sollte, muss ich ihn dann nicht lieber früher als später entwöhnen, um es ihm später nicht noch schwerer zu machen?
        Mein Kind schreien oder weinen zu lassen ist für mich eigentlich keine Alternative, und war es auch noch nie.

        Ich bin da gerade wirklich komplett verunsichert, wie ich weiter vorgehen soll…

        • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

          Er wird es lernen. Wenn du Zeit hast, ohne Tränen. Wenn du irgendwann Änderungen brauchst, gehen die meist auch ohne Tränen – wenn du irgendwann etwas von ihm verlangen möchtest was er gerade noch nicht bereit ist zu ändern, aber weil es totaaaaal wichtig zu DIESEM Zeitpunkt ist, dann ggf mit Tränen, allerdings mit einem weiter gewachsenen Fundament an Sicherheit und stabiler Bindung.

          For sure!

          Und ganz ehrlich: wäre es nicht so, dann gäbe es dafür einen beachtenswerten Grund – denn der Mensch ist als sehr Minimensch sehr abhängig und als Teenager sehr outgoing und für die meisten Eltern ZU eigenwillig und dazwischen passiert Entwicklung 😉

          For sure!

          Trau deinem Herz <3 und wenn du bindungsorientierte Hilfe brauchst, achte weiter auf das was dein Herz sagt und such dir Berater, die mit dir auf dein Herz und dein Bauchgefühl hören.

          Lg
          Tabea

  9. Schnütchenmama sagt

    Guten Morgen liebe Tabea,
    Ich mache mir schon seit ein paar Tagen Gedanken über das abstillen, unsere Maus ist zwar „erst“ drei Monate alt aber aufgrund einer ziemlich heftig geworden Hauskrankheiten werd ich wohl oder übel Ende des Monats wieder starke Medikamente nehmen müssen.
    Sie schläft auch nur an der Brust ein haben sie eine Tipp wie wir ihr das abstillen so angenehm wie möglich gestalten können?

    LG

  10. Carolin sagt

    Liebe Tabea,
    auch ich möchte die Gelegenheit nutzen und dich um Rat bitten.
    Wir haben zwei wundervolle Zwillingsmädchen von 4,5 Monaten. Tagsüber bin ich mit ihnen von 6-16/17 Uhr alleine. Freunde oder Familie haben wir leider nicht in der Nähe. Ich bekomme sie tagsüber nur in den Schlaf, wenn ich sie gleichzeitig stille. Dafür nutze ich ein Zwillingsstillkissen. Das Problem ist, dass ich, sobald sie eingeschlafen sind, gefangen bin und nicht aufstehen kann, bis sie wieder wach sind. Das heißt ich sitze bis zu 3 Stunden ohne die Möglichkeit zu haben aufzustehen.
    Sie schlafen weder im Kinderwagen, Auto oder der Federwiege ohne weinen ein. Die Trage wird noch gut akzeptiert aber ich kann sie nicht gleichzeitig tragen. Abends ist die Situation ähnlich. Ich setze mich mit ihnen ins Schlafzimmer und stille sie in den Schlaf. Aktuell ca. 2 Stunden. Im Anschluss versucht mein Mann sie ins Familienbett zu legen. Oft wird dann mindestens eine nach ein paar Minuten wieder wach. Von meinem Mann lassen sie sich dann nicht Widder beruhigen. So bleibt mir oft nichts anderes übrig, als mit abends mein Essen runterzuschlingen und mich zu den beiden Mädels ins Bett zu legen.
    Ich mache das alle gerne für sie aber ich krieche aktuell ziemlich auf dem Zahnfleisch und habe das Gefühl, dies so nicht mehr lange durchzuhalten. Ich habe jedoch keine Idee, wie ich sie sonst gleichzeitig in den Schlaf bekomme – weder tagsüber alleine, noch abends mit meinem Mann.
    Viele liebe Grüße
    Carolin

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Carolin,

      hui – das ist herausfordernd im Doppelpack mit Zwillingen <3 Und ich habe keine Pauschale Lösung, weil es die einfach nicht gibt. So viel hängt da von den individuellen Gegebenheiten ab, .... und von den Kindern! Denn auch in Zwillingsfamilien ist es immer anders. Denn das Schlafverhalten der Kinder ist ja erstmal völlig normal! Es geht ja vor allem darum, dass du in Ruhe Zeit zum Essen findest und zur Ruhe kommen kannst. Dazu kann man ganz individuell Strategien erarbeiten, die nicht auf Kosten der Kinder gehen und euch an dieser Stelle entlasten können. Nehmt Hilfe in Anspruch wo immer es nur geht - Hilfe braucht auch nicht immer einen Verwandtschaftsgrad. Tausch dich mit anderen Zwillingsmamas aus, wo sie sich Hilfe holen konnten - es gibt bestimmt spezielle Zwillingsgruppen!

      Und wenn ihr direkt individuelle Strategie erarbeiten wollt, meldet euch jederzeit gerne
      Viele liebe Grüsse
      Tabea

  11. Hallo Tabea,

    ich finde das sehr beruhigend was du schreibst. Zu mir sagen, gerade das ältere Semester, dass das ja garnicht geht.
    Mein Sohn (11 Wochen) schläft z.Z. nur an meiner Brust ein und nuckelt dann gefühlt ewig weiter. Grundsätzlich stört mich das auch nicht. Nur ist es nachts für mich doch sehr anstrengend. Wenn er so nah neben mir liegt, kann ich nicht richtig schlafen. Einen Schnuller nimmt er nachts nicht.
    Was kann ich denn tuen damit er doch alleine einschläft? Oder 20 Minuten nach dem Einschlafen warten und dann etwas zur Seite legen?

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Hallo Linda,
      ja, das ist eine Möglichkeit, die du versuchen kannst.
      Manche Menschenkinder wollen allerdings einfach Körperkontakt haben und brauchen den für den beruhigten Schlaf. Damit du dabei trotzdem genug Schlaf bekommst hab ich ab dem 21.10.2020 die Baby-Schlaf-Challenge, zu der du gerne dazu kommen darfst.
      Liebe Grüsse, Tabea

  12. Carina sagt

    Hallo,
    Die Idee mit dem Ärmchen heben und fallen lassen ist super.
    Ich hab 3 Monat alte, vollgestillte Zwillinge. Sie lassen sich zwar vormittags ablegen und schlafen dann weiter aber abends und nachts nicht mehr da geht es nur noch mit Körperkontakt und nuckeln. Sie nehmen keinen Schnuller und es ist nachts manchmal unangenehm, da beide auf mir liegen und nuckeln ich kann mich eigentlich nicht bewegen sonst verliert eine den Kontakt und fängt das suchen an.
    Mit dem Tipp hängen zumindest nicht beide die ganze Zeit an der Brust und ich kann eine bisschen andere Liegeposition einnehmen.
    Vor 2 Wochen konnte ich sie morgens beim aufstehen ablegen. Das geht jetzt grad such nicht mehr. Ich kann aber auch nicht einfach so weggehen wie bei einem. Ich muss sie immer hochheben und dabei erwachen sie.
    Liebe Grüße Carina

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Carina,

      es ist gut, dass du merkst, dass deine Kapazitäten einfach auch Grenzen haben! Nach so einer Erkenntnis ist es dann wichtig, herauszuarbeiten, wie du eure Abende und Nächte gestalten möchtest. Da gibt es prinzipiell so viele Möglichkeiten und mit Zwillingen ist es noch einmal mehr wichtig, auf euch alle gut zu achten. Nicht immer sind einfache Ideen gleich sichtbar – deshalb lass dich da wirklich unterstützen!

      Lg
      Tabea

  13. Melanie sagt

    Hallo Tabea,
    Erstmal möchte ich mich für den sehr informativen Artikel bedanken. Vielleicht hast Du eine Idee was wir bei unserer Maus besser machen können.
    Unser dritter kleiner Schatz ist jetzt 5 Wochen alt, korrigiert wäre sie 3 Wochen. Seit c.a. 2 Wochen ging es mit den Koliken los, unter der sie (ebenso wie alle anderen) sehr leidet. Das große Problem ist aktuell dass sie sich ausschließlich an der Brust beruhigen lässt. Und das alle 1 1/2 Stunden einfordert, tags wie nachts. Insbesondere die zweite Nachthälfte, etwa ab Uhr ist eine Katastrophe, ich stille sie c.a. 20 Minuten lang, bin danach etwa 10 Minuten mit Bäuerchen machen beschäftigt und habe dann max eine Stunde bevor es wieder von vorne los geht. Ab c.a. 4/5:00 Uhr ist es in der Regel so dass sie an der Brust schön einschläft, sobald sie abgedockt ist aber wieder massiv Bauchschmerzen zu haben scheint, wobei sie sich auch wieder nur durch die Brust beruhigen lässt.
    Ich muss sagen dass mich das mittlerweile sehr belastet und verzweifeln lässt.
    Dazu muss ich noch sagen dass ich einen sehr starken Milchspendereflex habe, bei dem ich am Anfang der Stillmahlzeit teils das Gefühl habe die kleine Maus ist kurz vorm Ertrinken. Das versuche ich nun auf Anraten meiner Hebamme mit „Bergauf stillen “ in den Griff zu bekommen. In den „schlimmen Phasen“ nachts toleriert unser Mäuschen es auch nur wenn ich sie so aufrecht wie möglich halte, also ich selber muss aufrecht sitzen, liegen ist gar nicht mehr möglich.

    Ich hoffe ich habe unser Problem gut geschildert und bin sehr, sehr gespannt auf Deine Antwort!

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Melanie,
      danke für deine Nachricht und dein Interesse. Die Kommentare in einem Blog können keine individuelle Einschätzung bieten.

      Bezüglich des Schreiens und der vermuteten Bauchschmerzen kann ich dich meinerseits im Stillclub sehr gerne weiter unterstützen. Es gibt darin einen Kurs zur Lautsprache der Babys, sowie einen Babymassagekurs in dem ich auch die Kolikmassage erkläre. Gerade kürzlich schrieb mir eine Mama zum Baby-verstehen Kurs „An dieser Stelle möchte ich mich auch mal bei dir bedanken. Ich folge dir nun schon vier Jahre lang und ich muss sagen am meisten hat mir der Baby Language Kurs was gebracht.“, was ich oft höre.

      Darüber hinaus beantworte ich jede Woche in der Stillclub-Sprechstunde auch individuelle Fragen. Wenn das interessant klingt für dich findest du mehr Infos unter http://bit.ly/still-club

      Ich wünsche euch ein gutes Händchen fürs supporten von der kleinen Maus.
      Alles Liebe
      Tabea

  14. Lisa sagt

    Liebe Tabea, ich bin gerade, nach einer etwas kurzen Nacht, auf Deine Seite gestoßen. Mein Sohn wird in zwei Wochen ein Jahr alt. Wir waren schon mal so weit, dass er tagsüber entspannt in seinem Bettchen eingeschlafen ist, auch ohne Brust. Der Tagesablauf war zu diesem Zeitpunkt der selbe wie jetzt, es ist nur ein paar Wochen her. In letzter Zeit war er aber mehrmals krank und momentan schläft er gar nicht im Bettchen ein, höchstens im Kinderwagen. Wenn er eingeschlafen ist dann kann er aber auch ein bis drei Stunden weiterschlafen. Nachts schläft er bei uns im Bett an der Brust ein. Den Großteil der Nacht schläft er gut, manchmal braucht er aber gefühlt ständig die Brust um zu schlafen. Er hat immer eine Phase, wo er sehr leicht schläft. Das ist auch meist zur selben Zeit, zwischen 3.30 und 5 Uhr. Da braucht er eigentlich permanent die Brust um zu schlafen. Wenn ich ihn neben mir liegen lasse ohne zu stillen weint er bitterlich. Länger als 15 Minuten halte ich das nicht aus. Ich lebe im Ausland und habe meinen Mutterschutz voll ausgeschöpft habe. Ich musste nach 8 Monaten wieder arbeiten um meine Stelle zu behalten. Ich arbeite halbtags, deshalb ist mein Sohn immer vormittags in Betreuung und nachmittags bei mir. Er geht drei Vormittage zur Kita und zwei Vormittage zu den Großeltern. Ich habe den Eindruck, dass es ihm an beiden Stellen gut gefällt. Vor allem aus der Kita kommt er gut gelaunt, aber sehr müde zurück. Die Betreuerinnen dort berichten, dass er die ganze Zeit spielt und nicht weint, er schläft aber erst danach wenn er Zuhause ist. Lange Rede, jetzt zu meiner Frage: kann das eine Phase sein, wo für ihn einfach die Tage anstrengend und voller Eindrücke sind, die er nachts verarbeiten muss? Ich bin teilweise schon sehr erschöpft wenn ich mich nachts wie ein lebendiger Schnuller fühle. Ich möchte ihn aber auch nicht „zwangsabnabeln“ wenn er mich gerade verstärkt braucht, kann also bei Ratschlägen von lästigen Verwandten (abstillen, Schlaftraining, schreien lassen) allenfalls genervt die Augen verdrehen. Ich mutmaße einfach, dass sich das selbst regulieren muss. Trotzdem möchte ich nicht mehr allzu lange stillen und habe ein bisschen Angst, dass es immer so weiter geht. „Verwächst“ sich so etwas nach Ihrer Erfahrung? Glauben Sie wir kommen einfach wieder an den Punkt zurück, wo er sich in seinem Bett wohl fühlt? Vielen Dank!

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Lisa, ganz sicher kommt der Punkt, wo das eigene Bett wieder fein ist. Gerade erlebt er die Entwicklungsphase der Fremdenangst und zeigt möglicherweise einfach auch in der Nacht, dass es viele Eindrücke zu verarbeiten gibt. Um einen guten Umgang mit der aktuellen Situation zu finden, statt Schlafmangel anzuhäufen, komm doch gern in die nächste Runde der Baby-Schlaf-Challenge. Termin findest du hier: https://bit.ly/baby-schlaf-challenge
      Alles Liebe für euch, TAbea

  15. Sandy79 sagt

    Liebe Tabea,

    Meine Tochter ist jetzt 21 Wochen bzw. 4 1/2 Monate alt.
    Anfangs hat sie mit bei mir im Bett geschlafen. Nach und nach hat sie sich an ihr Beistellbettchen gewöhnt.
    Zum Einschlafen wird sie gestillt und wenn sie tief schläft, kann ich sie in das Bettchen legen.
    Über Tag klappt das mit dem Ablegen nach dem Einschlafen überhaupt nicht. Kaum liegt sie im Bettchen bzw. Stubenwagen, wird sie wieder wach.
    Auch eine Wärmflasche, die vorher hinein gelegt wird, bringt da nichts. Genauso habe ich versucht, sie zu tragen, aber sie will nicht in der Trage sein. Dann schreit sie wie am Spiess.
    Die Folge ist, dass ich mit ihr im Arm sitze, bis sie wieder wach wird.
    Während dieser Schlafzeit wird sie mehrmals halb wach und meistens sucht und verlangt sie dann nach der Brust. Dann nuckelt sie kurz und schläft weiter. Manchmal reicht da auch ein Schnuller.
    Ich verstehe nicht, warum ich sie abends ins Beistellbett legen kann, tagsüber aber nicht.

    Ab und an wäre es schon schön, sie mal ablegen zu können.

    Lieben Gruß

    • Marlene sagt

      Hallo,
      ich habe bei meinem 5 Monate alten Baby genau dieses gleiche Tag-Nacht-Problem. Nachts kann ich ihn problemlos nach dem Stillen weglegen, tagsüber wird er rasch wieder munter. Nur im Tragetuch schläft er länger, dafür wehrt er sich dort aber eine Zeit lang gegen das Einschlafen, manchmal auch mit Gebrüll.
      Tabea, hättest du hier Ratschläge oder Erklärungen für uns?
      Lg Marlene

      • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

        Liebe Marlene, das lässt sich pauschal gar nicht beantworten. Es gibt unterschiedliche Gründe warum „das“ so ist – sowohl das Verhalten im Tragetuch, als auch die Länge des Schlafens. Das mit dem Tragetuch kommt zb vor wenn die Kinder noch Hunger haben oder erst noch pieseln müssen. Die Schlaflänge hat etwas mit dem Schlafdruck und der hormonellen Lage zu tun. Aber wie gesagt – das ist sehr pauschal und stimmt weit nicht immer.

        Mein Ansatz ist da immer zu schauen: was genau ist denn an dieser, eurer Situation „nervig“ oder „störend“ und wie können wir es gestalten, welche Vermutungen können wir ausschließen, was ist naheliegend und am allerwichtigsten: was HILFT euch jetzt.

        Lg Tabea

  16. Maria sagt

    Liebe Tabea,

    Mein Mann und ich haben vor 7 Wochen unser Baby bekommen. Mein Baby schläft nur mit mir gemeinsam ein und nur durch das nuckeln an der Brust. Einmal habe ich es geschafft, dass es gepuckt im beistellbettchen geschlafen hat.

    Ich persönlich bevorzuge es für mich ohne Körperkontakt zu schlafen. Seit unser Baby da ist, habe ich keine Zeit mehr mit meinem Mann gemeinsam verbracht. Das belastet mich sehr, da ich Angst um unsere Beziehung habe. Außerdem macht es mich sehr unglücklich. Ich empfinde es sehr unangenehm und verzweifelnd, wenn mein Baby in manchen Nächten die ganze Nacht an der Brust nuckeln will. Mir tut mein Rücken weh und mein Arm. Das einzige, wie mein Baby noch schläft, ist, wenn ich es im Tragetuch trage, im Auto, manchmal bei einem Föhn.

    Meine Traumvorstellung wäre es, wenn ich mein Baby zum Einschlafen Stille, dann in sein beistellbettchen lege, Zeit mit meinem Mann habe und dann neben meinem Baby schlafen kann. Aber jeder hat eben seinen eigenen Bereich zum Schlafen.

    Ich bekomme viele Tipps von außen und fühle mich sehr verunsichert. Meine Schwiegermutter beispielsweise meint, dass unser Baby genau weiß was es will und so lange schreit, bis es seinen Willen erreicht hat.

    Ich bin so unsicher. Einerseits finde ich dieses nâchtliche stillen mit meiner andauernden Verfügbarkeit für das Baby so schrecklich und andererseits will ich mein Baby nicht schreien lassen und gebe ihm, was es derzeit braucht. Ich bin aber sehr unglücklich damit.

    Was kann ich tun?

    LG Tanja

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Tanja,
      viele der von dir beschriebenen Verhaltensweisen sind sehr typisch für das Alter deines Baby – und sie werden noch anhalten.

      Das was deine Schwiegermutter sagt stimmt insofern nicht, als dass „Schreien lassen“ viel mehr zu Frustration, nicht-gehört-werden und Bindungssicherheits-Verlust führt – irgendwann hören Babys nämlich auf zu schreien. Das Gehirn-System hat einen Selbstschutzmechanismus – diese Kompensation hinterlässt teils lebenslange Spuren, die im Erwachsenen-Alter nicht selten in Therapien aufgearbeitet werden.

      Auf der anderen Seite stehst nun also du – völlig ohne Paarzeit und unter einem Regen an Ratschlägen. Kein Wunder, dass du dich verunsichert fühlst – und so gut, dass du es benennen kannst. Leider ist die Baby-Schlaf-Challenge gerade bereits zu Ende gegangen, sonst hätte ich dich jetzt dazu eingeladen – aber was ich dir anbieten kann ist, in die Community „Mindful Mama Clan“ zu kommen – denn da findest du viele Mamas in einer ganz ähnlichen Situation.

      Mehr zum Thema „Babyschlaf & Einschlafbegleitung“ lernst du bei mir sonst im Stillclub und wenn es dir drum geht, dass du selber bequemer liegst beim Still-Schlafen und wie du auch Paarzeit in euren Alltag integrierst, dann kannst du sehr gerne mit in mein Intensivprogramm GROW! kommen … jetzt hab ich dich überschüttet mit Möglichkeiten. Schreib mir gern nochmal, wenn du dir unsicher bist, was passend für dich ist – du findest Infos zu allem oben im Menü. Schreib mir sonst gern auch eine eMail.

      Lg
      Tabea

  17. Mareike sagt

    Hallo, was ein schöner Artikel, danke!
    Das Thema Babyschlag beschäftigt mich auch seit 9 Monaten, meine kleine ist 9 Monate und sie ist noch nie ohne meine Hilfe eingeschlafen
    Tagsüber Trage/Kinderwagen, abends/nachts ausschließlich an der Brust!

    Ich liege jeden Abend um 19 Uhr im Bett, gerne würde ich mal wieder etwas Zeit mit meinem Mann verbringen.
    Ich bin auch etwas verunsichert, ob ich meiner kleine. Helfen „muss“ das sie alleine einschlafen lernt?
    Sie wird alle 2 std wach und nuckelt sich in den schlaf, ablegen bzw ins Bettchen legen geht nicht, sie wird sofort wieder wach!
    Gibt es etwas was ich tun kann? Oder hört das einfach irgendwann auf? Ich möchte auf keinen Fall das mein Baby weint bzw sich in den Schlaf weint, dass ist keine Option für mich bzw uns.

    Danke für deine Antwort

    • Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin sagt

      Liebe Mareike, dein Mäuschen hat es geschafft ohne deine Hilfe zu lernen jedes 2. Mal (eine Schlafphase ist etwa 50-70 Minuten in diesem Alter, als seeehr grobe Richtlinie) alleine von einer in die nächste Schlafphase zu kommen. Sie sagt dir immer Bescheid, wenn sie deine Hilfe braucht und genau diese Hilfe wird gerade von dir / euch gebraucht. Entwicklung passiert – wir können sie nicht aufhalten, wir können die Bedingungen schaffen, wo wir genau die Hilfe geben können, die unsere Kinder von uns „verlangen“ weil sie sie gerade brauchen. Es klingt verrückt und einfach, doch es ist an manchen Tagen auch schwer … das ist der Punkt wo ich manchmal ins Spiel komme. Um zu helfen, wenn diese Hilfe, die die Stillkinder brauchen zu viel scheint und an die eigenen Bedürfnisse (Schlaf, Zeit für sich selbst, Sport, Ruhe, Pausen usw) geht. Wenn das der Fall ist, meld dich sehr gern nochmal per eMail bei mir.

      Es gibt viele Punkte wie man das Setting ändern kann, ohne dass dein Baby deshalb weinen gelassen werden muss! (Auch wenn viele Babyschlafcoachings letztlich genau doch wieder da hin führen … aber es gibt wirklich viele Möglichkeiten die man aus eurer individuellen Situation rausarbeiten kann, die eurem Stillkind 0,0 abverlangen!!)

      Aber sonst, ja – es entwickelt sich von selbst. Wirklich. 😀

      Ich hoffe dir hilft das?
      Lg
      Tabea

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